NAKA - Nachhaltigkeitskompetenz in der Ausbildung

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Hallo, schön, dass Sie hier sind. Schön, dass Sie sich Zeit nehmen – für sich, für Ihre Ausbildungspraxis und für die Menschen, die Sie begleiten.

Mein Name ist Johann von Carlowitz und ich bin ein direkter Nachfahre von Hans Carl von Carlowitz – zumindest in meiner Fantasie. Ich werde Sie im Laufe dieses Lernangebots immer mal wieder besuchen, um Denkanstöße zu geben. Nicht als allwissender Experte, sondern als jemand, der selbst mitten in der Ausbildungspraxis steht und sich vielleicht ja denselben Fragen stellt, wie Sie es ebenfalls tun.

Als ausbildende Person kommt Ihnen eine zentrale Aufgabe zu: Die Kompetenzen, die morgen gebraucht werden, heute in den Köpfen der zukünftigen Fachkräfte zu verankern. Dass das nicht immer einfach ist, haben Sie vermutlich selbst schon erlebt. Anforderungen verändern sich, Themen werden komplexer und gleichzeitig soll Lernen praxisnah, verständlich und motivierend bleiben. 

Mit den kommenden Selbstlerneinheiten und dem anschließenden Praxistransfer möchten wir Sie genau dabei unterstützen. Wir helfen Ihnen, das Wesentliche im Blick zu behalten, Zusammenhänge einzuordnen und Impulse für ein aktives, zukunftsorientiertes Lernen zu gewinnen.

Doch was sind sie eigentlich, diese „Kompetenzen von morgen“? Worauf konzentriert sich Ihre Qualifizierung – und in der Folge auch die Qualifizierung Ihrer Auszubildenden? Die Antwort beginnt glücklicherweise nicht wie so oft mit: „Das kommt darauf an …“

Natürlich haben Sie die Freiheit, Inhalte so aufzugreifen, anzupassen und weiterzugeben, wie es zu Ihrem Betrieb und Ihrer Ausbildung passt. Doch ein zentrales Ziel zieht sich durch alle Lerneinheiten: der Aufbau von Gestaltungskompetenz.

Gestaltungskompetenz bedeutet, Wissen über nachhaltige Entwicklung gezielt zu nutzen, um heutige Entwicklungen einzuordnen, mögliche zukünftige Folgen abzuschätzen und auf dieser Grundlage fundierte Entscheidungen zu treffen. Dabei werden ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge gemeinsam betrachtet. 

Der Kompetenzbegriff selbst ist nicht immer eindeutig – dieser „versucht nicht zu zerlegen, was zusammengehört. Eine, oder besser jede Kompetenz umfasst Wissen, Verstehen, Fertigkeiten, Können, Erfahrung, Handeln und Motivation.“ Genau hier setzen die Inhalte dieses Kurses an. Sie sind nun eingeladen die Facetten der Nachhaltigkeit und von Gestaltungskompetenz zu entdecken.

Nun sei nur noch folgendes gesagt:
Nicht nur Sie lernen in diesem Projekt. Auch wir werden viele spannende Impulse zur Berufsausbildung für nachhaltige Entwicklung gewinnen – vor allem dann, wenn wir miteinander ins Gespräch kommen. Also vernetzen Sie sich gern untereinander und kommen Sie gern auf das Projektteam zu, wenn Sie Fragen, Anregungen, Kritik haben oder etwas Ihnen besonders gut gefallen hat. Wir wünschen Ihnen viel Neugier und Freude beim Bearbeiten der kommenden Themen.